Ein Diskurs kippt: Die katholische Kirche und die Homosexualität

Großes Aufsehen erregt derzeit in der kirchlichen Öffentlichkeit ein Schreiben der Glaubenskongregation, das die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften verbietet. Die Kongregation unter der Leitung ihres Präfekten, Kardinal Ladaria, antwortet dabei auf eine Anfrage nach der Möglichkeit solcher kirchlicher Segnungsfeiern. Hintergrund ist die derzeit in Deutschland, aber auch einigen anderen westlichen Ländern geführte Diskussion um einen veränderten Umgang der Kirche mit dem Thema „Homosexualität“. Dieses ist in den letzten Jahren zu einem der beherrschenden gesellschaftlichen Themen geworden. Mit der Anerkennung der „Ehe für alle“ in vielen Staaten der Erde, ist ein Meilenstein in der rechtlichen Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit heterosexuellen gesetzt worden. Die vollständige rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung homosexueller Menschen und ihrer Lebensform ist ein erklärtes Ziel fast aller politischen Parteien in Deutschland. Es ist daher kein Wunder, dass auch die Religionsgemeinschaften durch den veränderten gesellschaftlichen Diskurs unter Druck geraten, ihr eigenes Verhältnis zum Umgang mit dieser Gesellschaftsgruppe zu klären und zu liberalisieren. Der „Synodale Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland hat „Homosexualität“ zu einem Kernthema seiner Beratungen gemacht. Die katholischen Verbände haben sich dabei, soweit ich sehe, ziemlich einstimmig für die volle Anerkennung gleichgeschlechtlich empfindender Menschen, ihrer Lebenspraxis und -formen eingesetzt. Was politisch bereits Wirklichkeit ist, soll nun auch kirchliche Realität in Praxis und Recht werden. Eine Segnungsfeier für gleichgeschlechtliche Paare wäre dafür ein sichtbarer Ausdruck einer liberal-fortschrittlichen Gesinnung, die bereits als gesellschaftlicher Mainstream angesehen werden kann. Die Ausgrenzung, Diskriminierung oder Benachteiligung homosexueller Menschen, verstanden als möglichst vollständige Gleichstellung mit heterosexuellen Verbindungen, wird als Verletzung persönlicher Grund- und Freiheitsrechte, gar von Menschenrechten verstanden.

Die Diskussion um das am 22. Februar unterzeichnete römische Papier wird daher mit aller Heftigkeit geführt. Nicht bloß Katholische Vereinigungen und Verbände, Theologinnen und Theologen, sogar hohe kirchliche Vertreter, Generalvikare oder Bischöfe, schließen sich der Kritik an.[1] So äußerte sich der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers: „Das römische Schreiben mit der Ablehnung von Segenshandlungen für gleichgeschlechtliche Paare ist für mich enttäuschend. Dieses Schreiben gibt die augenblickliche katholische Lehre wieder und zeigt keine Weiterentwicklung aufgrund heutiger humanwissenschaftlicher Erkenntnisse und gegenwärtiger pastoraler Notwendigkeiten. Ich erhoffe mir eine Fortschreibung und Neupositionierung aufgrund der Äußerungen des Papstes in seinem Schreiben ‚Amoris Laetitia‘.“ Der Speyrer Generalvikar Andreas Sturm schrieb auf facebook: „Während wir gestern im Priesterrat tagten, erreichte mich die Stellungnahme der Glaubenskongregation zur Segnung von homosexuellen Paaren. Ich bin immer noch schockiert und fassungslos.“ Auffällig ist, dass auch in vorsichtigen Äußerungen einiger Bischöfe zumindest der Wunsch nach einer progressiven Weiterentwicklung der Lehre und Praxis der Kirche zur Sprache gebracht wird. In anderen Teilen der Kirche ist die Ablehnung der römischen Note noch deutlicher. Einer Initiative von zwei Priestern, die sich „auch weiterhin“ (Zitat) zur Segnung homosexueller Partnerschaften bekennt und diese durchführen bzw. fortführen möchte, haben sich Hunderte hauptamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter auch viele Priester angeschlossen.[2] Eine solche Reaktion zeigt, dass die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften offenbar in vielen Bistümern eine verbreitete und auch geduldete, wenn auch nicht offiziell erlaubte Praxis ist. Es ist daher kein Wunder, dass die vatikanische Intervention angesichts dieser bereits vielfach vollzogenen Praxis abgelehnt wird.

Es ist offensichtlich etwas in Bewegung gekommen. Die auf dem Prüfstand stehenden Segensfeiern sind seit einiger Zeit von einer heimlich stattfindenden Ausnahmeerscheinung zu einem deutschlandweit stillschweigend akzeptierten kirchlichen „Angebot“ geworden. Aufsehen erregte zum Beispiel ein Fall im Jahr 2008, als ein Priester des Bistums Limburg vom damaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-zu Elst von seinem Amt als Dekan enthoben wurde, weil er ein homosexuelles Paar in einer öffentlichen kirchlichen Feier mit 150 Gästen gesegnet hatte.[3] Anlässlich dieses Falls gab der Erfurter Bischof Joachim Wanke, damals Vorsitzender der Pastoralkommission der Bischofskonferenz, in der FAZ vom 29.09.2008 ein Interview, in dem er die Unmöglichkeit einer solchen Segnungsfeier bekräftigte. Wanke sagte damals:

„Der einzelne homosexuelle Mensch kann durchaus gesegnet werden, nicht aber eine homosexuelle Verbindung. Das hängt mit der Überzeugung der Kirche zusammen, homosexuelle Praxis sei – wie es in der Sprache der Ethik heißt – eine ‚objektiv ungeordnete Handlung‘. Was die Kirche aber ‚nicht gut‘ heißen kann, kann sie nicht durch einen Segen ‚gutheißen‘. Diese Einstellung darf nicht als Diffamierung von Menschen verstanden werden, die homosexuell veranlagt sind.“

Damit fasste der Bischof in einem Satz die kirchliche Lehre zusammen. Wankes Aussage dürfte vor 13 Jahren noch Mehrheitsmeinung unter den deutschen Bischöfen gewesen sein. Sie rezipierten die lehramtlichen Grundaussagen mit einer steten Betonung der pastoralen Notwendigkeit, eine gute Begleitung homosexueller Menschen zu ermöglichen. Seitdem hat sich der Diskurs deutlich verschoben. Wer heute Statements deutscher Bischöfe zu diesem Thema liest, entdeckt neben der Wiederholung lehramtlicher Positionen immer wieder Äußerungen des Unbehagens über die bestehende Lehre. Deren Weiterentwicklung wird häufig als eine zeitgeforderte Notwendigkeit angesehen. Es besteht die realistische Aussicht darauf, dass die Beratungen des „Synodalen Weges“ eine auch von der Mehrzahl der Bischöfe getragene Befürwortung etwa für kirchliche Segensfeiern erbringen werden.

Gesellschaftlich wie auch kirchlich ist zumindest in Deutschland der Diskurs in Richtung einer Liberalisierung umgeschlagen. Die Einstellung gegenüber dem Themenkomplex „Homosexualität“ hat sich in der Breite der verschiedenen Kirchenvertreterinnen und -vertreter strukturell verändert. Die Frage ist nun, ob sich dies in gleicher Weise gesamtkirchlich vollziehen wird. Es ist daher interessant, die Behandlung des Themas in den römischen Dokumenten der letzten Jahrzehnte zu verfolgen, um Vorhersagen über den weiteren Weg der Kirche zu treffen. Stimmt die Annahme, der Vatikan habe sich bei diesem Thema überhaupt nicht bewegt?

Äußerungen der Glaubenskongregation

1975 fühlte sich die Glaubenskongregation offenbar im Zuge der seit 1968 anhaltenden verschiedenen Bewegungen, die als „sexuelle Revolution“ sprichwörtlich geworden sind, herausgefordert, in einem Grundsatzpapier zu Fragen der Sexualethik Stellung zu nehmen.[4] Das Schreiben spricht mit Bezug auf aktuelle Entwicklungen von „geistiger Verwirrung“ und „Sittenverfall“ (Nr. 2) und äußert sich u.a. zur Frage der Homosexualität. Insgesamt argumentiert es naturrechtlich mit dem durch Vernunft und Offenbarung erkennbaren „Sittengesetz“, das eindeutig eine Bezogenheit des Geschlechtlichen auf die eheliche Verbindung von Mann und Frau vorsieht. Abweichungen davon müssen als Verstoß gegen die natürliche Ordnung und in sich als falsch oder sogar sündig angesehen werden (Nr. 4). Homosexuelle, die in festen Verbindungen miteinander leben, wird eine dem Sittengesetz widerstrebende Veranlagung attestiert. Dieses Urteil kann durch das Argument der persönlichen Freiheit in der Wahl des Lebensstils nicht aufgehoben werden. Wörtlich heißt es in Nr. 8:

„Es kann aber keine pastorale Methode angewandt werden, die diese Personen moralisch rechtfertigen würde, weil ihre Handlungen als mit ihrer persönlichen Verfassung übereinstimmend erachtet würden. Nach der objektiven sittlichen Ordnung sind die homosexuellen Beziehungen Handlungen, die ihrer wesentlichen und unerlässlichen Regelung beraubt sind. Sie werden in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt und als die traurige Folge einer Zurückweisung Gottes dargestellt. Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluss, dass alle jene, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind und keinesfalls in irgendeiner Weise gutgeheißen werden können.“

Damit zeigen sich bereits einige Argumentationslinien, die in der weiteren Folge der vatikanischen Dokumente in Variationen immer wieder auftreten: 1. Homosexualität widerspricht dem natürlichen Sittengesetz. 2. Homosexuelle Handlungen können als solche daher nie gutgeheißen werden (weil ihnen u.a. die Hinordnung auf die Nachkommenschaft fehlt). 3. Für eine homosexuelle Veranlagung kann kein Mensch verantwortlich gemacht werden, wohl aber für das Ausleben seiner Veranlagung. 4. Die Heilige Schrift lehnt die Homosexualität als sündig ab.

In ähnlicher Weise bestätigt die Glaubenskongregation 1986 diese Lehre.[5] Der von Kardinal Ratzinger unterzeichnete Text argumentiert allerdings ausführlicher. In Nr. 3 des Schreibens wird klargestellt:

„Die spezifische Neigung der homosexuellen Person ist zwar in sich nicht sündhaft, begründet aber eine mehr oder weniger starke Tendenz, die auf ein sittlich betrachtet schlechtes Verhalten ausgerichtet ist. Aus diesem Grunde muss die Neigung selbst als objektiv ungeordnet angesehen werden. Deshalb muss man sich mit besonderem seelsorglichen Eifer der so veranlagten Menschen annehmen, damit sie nicht zu der Meinung verleitet werden, die Aktuierung einer solchen Neigung in homosexuellen Beziehungen sei eine moralisch annehmbare Entscheidung.“

Auch wenn es hier beim naturrechtlich und offenbarungsmäßigen Grundsatz der Sündhaftigkeit homosexueller Handlungen bleibt, liegt der Fokus auf der Frage der angemessenen Seelsorge für gleichgeschlechtlich veranlagte Menschen. Das Schreiben hat aber einen klaren Gegner: Gesellschaftliche Gruppen, die die Homosexualität als „etwas ganz Normales“ darstellen und zu deren Auslebung auffordern: „Nichtsdestoweniger übt heute eine wachsende Zahl von Menschen, auch innerhalb der Kirche, einen enormen Druck aus, damit sie die homosexuelle Veranlagung akzeptiere, als ob sie nicht ungeordnet wäre, und damit sie die homosexuellen Akte legitimiere“ (Nr. 8). Die Gläubigen, aber auch die Bischöfe mögen nicht auf eine solche „trügerische Propaganda“ (Nr. 9) hereinfallen. Der Text widmet sich daher ausführlicher der Darstellung der offenbarten Lehre und gibt einen Überblick über deren biblische Begründung. Man könne hier, so Nr. 5, nicht davon sprechen, dass es sich bei den biblischen Aussagen nur um zeitgebundene Texte handle, die heute nicht mehr verbindlich seien und durch „irrige“ theologische Argumente außer Kraft gesetzt werden könnten. Vielmehr bestätige doch der biblische Gesamtbefund eine deutliche Ablehnung der Homosexualität. Es mag angesichts der Deutlichkeit des Textes überraschen, dass er sich zugleich ebenso deutlich gegen die gesellschaftliche Diskriminierung (was hier „Verfolgung“ bedeutet) von Homosexuellen wendet. Homosexualität bleibe zwar eine „ungeordnete Veranlagung“ (Nr. 10), Homosexuelle dürften deswegen aber nicht Ziel von Gewalt oder Unrecht werden (Nr. 10). Die seelsorgliche Begleitung homosexueller Personen wird den Bischöfen sehr ans Herz gelegt, allerdings eine solche, die im Einklang mit der kirchlichen Lehre steht. Schließlich gelte es, den ganzen Menschen im Blick zu behalten:

„Die menschliche Person, die nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen ist, kann nicht adäquat beschrieben werden, wenn man sie auf ihre geschlechtliche Ausrichtung eingrenzt. Jeder Mensch auf dieser Erde hat persönliche Probleme und Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten zu wachsen, Fähigkeiten, Talente und eigene Gaben. Die Kirche bietet den gerade heute empfundenen dringend nötigen Zusammenhang für die Sorge um die Person des Menschen an, wenn sie sich weigert, eine Person ausschließlich als »heterosexuell« oder »homosexuell« einzustufen, und darauf besteht, dass jeder Person dieselbe fundamentale Identität zukommt: Geschöpf zu sein und durch die Gnade Kind Gottes, Erbe des ewigen Lebens. […]Insbesondere sollen die Bischöfe vordringlich die Entwicklung angemessener Seelsorgsformen für homosexuelle Personen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Dies kann die Mitarbeit der psychologischen, soziologischen und medizinischen Wissenschaften einschließen, wobei immer die volle Treue zur Lehre der Kirche festgehalten werden muss.“ (Nr. 16f.)

Die gesellschaftliche Diskussion setzt sich ungeachtet dessen fort. Die Bestrebungen zur rechtlichen Stärkung gleichgeschlechtlich empfindender Personen befassen Anfang der 90er Jahre wiederum die Glaubenskongregation.[6] Konkret geht es um die rechtliche Verankerung des Diskriminierungsverbots aufgrund der sexuellen Orientierung. Die Glaubenskongregation wird deutlich:

„Wenn die ‚homosexuelle Veranlagung‘ zu den Begründungen gezählt wird, aufgrund deren jede Diskriminierung illegal ist, so kann leicht die Meinung entstehen, Homosexualität sei positiv ein Grund, Menschenrechte geltend zu machen. […] Der Übergang zur Anerkennung der Homosexualität als einen Faktor, aufgrund dessen Diskriminierung illegal ist, kann leicht, wenn nicht gar automatisch, zum gesetzlichen Schutz oder zur Förderung der Homosexualität führen. Die Homosexualität einer Person würde als Argument gegen eine behauptete Diskriminierung angeführt werden, und das Eintreten für die Ausübung von Rechten würde so nicht mit einer Verletzung der grundlegenden Menschenrechte begründet werden, sondern mit der Bekräftigung einer homosexuellen Veranlagung.“ (Nr. 13)

Die Argumentationslinie steht im krassen Gegensatz zum heutigen Diskurs über die Nichtdiskriminierung sexueller Minderheiten. Im Kern geht es auch hier wieder um eine naturrechtliche Begründung. Weil Homosexualität als „ungeordnete Neigung“ gilt, die dem natürlichen Sittengesetz widerspricht, kann es nicht Anliegen eines Staates sein, eine solche im Kern „defizitäre“ Veranlagung mit anderen Lebensformen gleichzustellen. Beide stehen nicht auf der gleichen sittlichen „Stufe“. Ein Recht auf Ausübung der eigenen Homosexualität kann es daher nicht geben.

In ähnlicher Weise nimmt der Vatikan auch 2003 zur Frage der gleichgeschlechtlichen Ehen Stellung.[7] Es gebe hier, so das entsprechende Dokument in Nr. 4, keinerlei Grund, Analogien zwischen der Ehe und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu ziehen. Der Staat solle Homosexuelle nicht diskriminieren. Darunter versteht die Kongregation im Kern, dass Homosexuelle nicht verfolgt oder in ihren grundlegenden Rechten beschnitten werden sollen. Allerdings dürfe der Staat zugleich „sittlich ungeordnete“ Verbindungen auch nicht rechtlich legitimieren: „Das Gewissen fordert in jedem Fall, Zeugnis abzulegen für die ganze sittliche Wahrheit, der sowohl die Billigung homosexueller Beziehungen wie auch die ungerechte Diskriminierung homosexueller Menschen widerspricht“ (Nr. 5). „Homosexuelles Verhalten“ (Nr. 6) müsse demnach als private Praxis staatlich geduldet werden. Zugleich würde eine rechtliche Legalisierung „die gesamte soziale Struktur in einer Weise verändern, die dem Gemeinwohl widerspräche“. Das Argument bleibt also gleich: Das sittlich „Defizitäre“ darf mit dem sittlich „Guten“ nicht auf eine Stufe gestellt werden.

Zur Einordnung der kirchlichen Position

Liest man die Aussagen der Glaubenskongregation aus den Jahren unter den Pontifikaten von Paul VI. und Johannes Paul II. erkennt man sofort die Diskrepanz zum heutigen öffentlichen Diskurs um den richtigen Umgang mit gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen. Aussagen wie die hier zitierten werden als verletzend und diskriminierend empfunden. Aus Sicht gerade der LGBTQ-Bewegung stellt sich die katholische Kirche als homophobe Institution dar, die gleiche Rechte für Homosexuelle verhindern möchte. Es scheint zudem unverständlich, wie man einerseits die Diskriminierung Homosexueller verurteilen und gleichzeitig die sittliche „Minderwertigkeit“ homosexueller Veranlagung und Lebensformen behaupten kann.

Dieser Widerspruch ist nur erklärbar, wenn man ihn in den Kontext des philosophisch-theologischen Weltbilds einordnet, aus dem heraus die Texte entwickelt werden. Im Kern geht es nämlich nicht um eine Frage der richtigen Bibelauslegung. Dies wird in der heutigen Diskussion oft missverstanden. Auch wenn biblische Stellen etwa im Dokument von 1986 als Beleg für die moralische Beurteilung herangezogen werden, untermauern sie die Richtigkeit des philosophischen naturrechtlichen Grundgedankens. Mit einer veränderten Bibelauslegung allein lässt sich also die Grundspannung zwischen „alter“ und „neuer“ Beurteilung von Homosexualität nicht aus der Welt schaffen.

Die naturrechtliche Argumentation geht im Grundsatz (wie gesehen)so: Der von Gott geschaffene Mensch besitzt aus sich heraus Personenwürde. Alle Menschen sind gleich. Daher dürfen homosexuell empfindende Menschen dieser Würde nicht beraubt werden (etwa durch staatliche Repressionen). Sie unterscheiden sich nicht von anderen Gliedern der Kirche. Ihre besondere Situation muss so, wie andere Lebenssituationen von Menschen seelsorglich begleitet werden. Diesem „pastoralen“ Anliegen steht nun allerdings eine „moralische Grundordnung zur Seite“. Sexualität ist naturrechtlich betrachtet auf Nachkommenschaft und Familie ausgerichtet. Deshalb erfährt insbesondere die Ehe als Zielbild menschlicher Beziehungen eine besondere Förderung. Sie ist für den Staat und die Kirche im Sinne des Gemeinwohls besonders hoch zu schätzen und rechtlich zu sichern. Alle Formen der Sexualität, die dem „natürlichen“ Ziel ihrer Ausübung nicht entsprechen, stehen auf einer moralisch „defizitären“ Stufe. Dazu zählen neben Homosexualität auch Masturbation oder Prostitution. Es kann, so nun die Argumentation, nicht im Sinne des staatlichen Gemeinwohls sein, solche Formen zu fördern – zumindest, wenn man dem naturrechtlichen Kompass des „Sittengesetzes“ folgt. Daher werden alle Bemühungen der rechtlichen Gleichstellung homosexueller Partnerschaften zu Heterosexuellen abgelehnt.

Der heutige Diskurs steht dem konträr entgegen. Man könnte vielleicht sagen, Kirche und Gesellschaft arbeiten auf zwei inkompatiblen ethischen Betriebssystemen: Dem Betriebssystem „Naturrecht“ und dem Betriebssystem „Individualrecht“.[8] Ohne hier ins Detail gehen zu können, hat sich gesellschaftlich zur Zeit ungefähr der folgende ethische Kompass durchgesetzt: Der Mensch ist als Subjekt und Individuum Inhaber von Rechten, den Menschenrechten. Zu diesen Rechten zählt auch das Recht auf Selbstbestimmung. Jeder sollte, so die Zielsetzung, seine Individualität nach eigenen Maßstäben innerhalb möglichst weiter Grenzen (vor allem der Grenze der Freiheit des anderen) entfalten dürfen. Daher werden alle Formen der Eingrenzung individueller Freiheitsrechte als Diskriminierung verstanden. Eine allgemeingültige ethische Norm, die Lebensentwürfe graduell bewerten könnte, gibt es nicht (dass es sie faktisch auch innerhalb dieses Weltbildes gibt, kann hier beiseitegelassen werden). Alle Allgemeingültigkeit beanspruchenden moralischen Wertsysteme führen Unterschiede in der Bewertung menschlicher Lebensformen ein und sind damit strukturell diskriminierend. Diese individualethische Ausrichtung, die sich aus einer positivistischen, liberalen, utilitaristischen oder dekonstruktivistischen Philosophie speist, ist mit der naturrechtlichen Ausrichtung unvereinbar. Bei der Frage der moralischen Bewertung der Homosexualität wird dieser philosophische Grabenkampf besonders sichtbar. Wenn die kirchliche Position also mit der derzeitigen gesellschaftlichen vereinbar gemacht werden wollte, müsste eine der beiden Seiten ins ideologisch andere Lager wechseln. Andernfalls bleibt es beim aufgezeigten Schlingerkurs zwischen ethischer Norm und pastoraler Fürsorge.

Das Problem ist deshalb so schwerwiegend, weil der fundamentale Unterschied zwischen den ethischen Grundauffassungen häufig nicht sichtbar wird. Auf der „pastoralen Seite“ sind die zentralen Annahmen denen der individualethischen Entwürfe nämlich sehr ähnlich. Die Betonung der Menschenfreundlichkeit Gottes oder der Zuwendung Jesu zu allen Menschen ähneln den Vorstellungen der individuellen Freiheitsrechte und dem Gebot der Nicht-Diskriminierung. Auf dieser Ebene ist sehr leicht eine Brücke zu bauen. Die naturrechtliche Grundannahme und die „pastoralen“ Folgerungen der Individualethik allerdings sind nicht miteinander vereinbar. An erster hängen nämlich auch die Vorstellungen etwa des Lebensrechtes (Thema „Abtreibung“ oder „Sterbehilfe“) oder der kirchlichen Sozialethik. Es wäre also für eine Annäherung beider Positionen beim Thema „Homosexualität“ kirchlicherseits allerdings angebracht und möglich, die Fragen der naturrechtlichen Bewertung der Homosexualität zu überprüfen.

Hat sich unter Papst Franziskus etwas geändert?

Papst Franziskus machte an verschiedenen Stellen in Interviews durch Aussagen zur Homosexualität auf sich aufmerksam, die für viele Kommentatoren eine grundlegende Veränderung der kirchlichen Haltung erahnen ließen. Hat sich also unter seinem Pontifikat in der kirchlichen Lehre etwas geändert? Bekannt geworden ist vor allem eine Passage aus dem Jahr 2013. Bei einem Interview auf der Rückreise vom Weltjugendtag in Rio sagte Franziskus:

„Wenn einer Gay ist und den Herrn sucht und guten Willen hat – wer bin dann ich, ihn zu verurteilen? Der Katechismus der Katholischen Kirche erklärt das sehr schön, aber er sagt: Halt! Diese Menschen dürfen nicht an den Rand gedrängt werden, sie müssen in die Gesellschaft integriert werden. Das Problem liegt nicht darin, diese Tendenz zu haben, nein, wir müssen Brüder und Schwestern sein, denn das ist nur ein Problem von vielen. Das eigentliche Problem ist, wenn man aus dieser Tendenz eine Lobby macht: Lobby der Geizhälse, Lobby der Politiker, Lobby der Freimaurer – so viele Lobbies. Das ist für mich das schwerwiegendere Problem. Und ich danke Ihnen sehr, dass Sie diese Frage gestellt haben.“

Wie gesehen, liegt die Äußerung des Papstes zwar freundlich im Ton, aber dennoch ganz auf der römischen Linie. Seelsorge, Integration homosexueller Menschen ja – Veränderung in der Lehre? Dazu sagt der Papst in diesem Statement nichts. Stattdessen taucht ein anderer Topos wieder auf, der in vorangegangenen Schreiben der Glaubenskongregation ebenfalls eine Rolle gespielt haben: Lobbygruppen versuchen, die Lehre der Kirche zu unterwandern. Dies sei das „schwerwiegendere Problem“. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ (AL) bekräftigt, „dass die Kirche in keiner Weise darauf verzichten darf, das vollkommene Ideal der Ehe, den Plan Gottes in seiner ganzen Größe vorzulegen“ (AL 307). An einer anderen Stelle weist es ausdrücklich dekonstruktivistisch-individualethische Theorien wie die „gender-Theorie“ zurück (AL 56). Franziskus hat sich durchgängig kritisch mit dominanten westlichen Denkmodellen auseinandergesetzt. Schärfer als so mancher seiner Vorgänger sieht er den genuin katholischen Weg in einer Wiederentdeckung ursprünglicher gesellschaftlicher Werte und Praktiken. Auch wenn dies philosophisch weniger stark mit der europäischen Naturrechtstradition begründet wird, ist das Konzept doch ähnlich.

Auf der pastoralen Seite wird man Franziskus allerdings zugestehen müssen, dass er sich um eine deutliche Entspannung im Sinne der christlichen Barmherzigkeit bemüht. Akademische Diskussionen gehören, so wird man wohl sagen können, nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. In „Amoris laetitia“ wird sein Ansatz im Kapitel über die „Irregulären Verhältnisse“ erläutert. Gemeint sind hier nicht-eheliche Verbindungen oder wiederverheiratet Geschiedene. Man wird die Grundsätze aber vielleicht auch auf die Frage von homosexuellen Partnerschaften anwenden können. Der Papst erteilt hier einer rein lehrmäßigen Beurteilung ethischer Fragen eine Absage. Man dürfe nicht zu „Kontrolleuren der Gnade“ werden (AL 310). Im Text heißt es:

„Das verleiht uns einen Rahmen und ein Klima, die uns davon abhalten, im Reden über die heikelsten Themen eine kalte Schreibtisch-Moral zu entfalten, und uns vielmehr in den Zusammenhang einer pastoralen Unterscheidung voll barmherziger Liebe versetzen, die immer geneigt ist zu verstehen, zu verzeihen, zu begleiten, zu hoffen und vor allem einzugliedern. Das ist die Logik, die in der Kirche vorherrschen muss […]“ (AL 312).

Mit diesen Worten skizziert Franziskus zumindest einen Weg, der von einem Primat der Seelsorge ausgeht. Komplexe Situationen verlangen manchmal Antworten, die durch grundsätzliche Lehrsätze nicht befriedigend gegeben werden können. Die Gnade, das heißt die Zuwendung und Liebe Gottes, übersteigt unsere rechtlichen Verordnungen immer wieder und kann auch dort Raum gewinnen, wo wir sie zunächst nicht vermuten würden. Insofern bietet Franziskus an, anhand der konkreten Situation keine einfachen Lösungen, sondern seelsorgliches Gespür im Sinne der Evangelisierung und Barmherzigkeit anzuwenden. Die Frage der „Wahrheit“ wird dabei nicht ausgeklammert, kann aber angesichts von Einzelfällen zurücktreten. Es geht dem Papst also nicht primär um eine Veränderung der Lehre, als vielmehr um eine dynamische, evangelisierende Praxis der Kirche.

Es scheint, als ob viele Gläubige und kirchliche Verantwortliche bereit sind, genau diesen Weg weiterzuentwickeln und mitzugehen. Warum aber liefert dann die Glaubenskongregation eine solch eindeutige Antwort auf die Frage nach den Segensfeiern für homosexuelle Paare?[9] Die Antwort ist einfach: Weil es ihre Aufgabe ist, die lehramtliche Tradition der Kirche zu wahren. Die Kongregation antwortet auf die Frage: „Hat die Kirche die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen?“ Eine formale Anfrage wird mit Auskunft über die geltende Lehre beantwortet. Es handelt sich nicht um ein Pastoralschreiben, das Wege für den seelsorglichen Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren aufzeigen möchte. Sicher hätte man sich eine solche, zukunftsweisende Antwort erwartet. So fällt die Antwort auf Grundlage der bisherigen Lehrschreiben eindeutig aus. Allerdings ist auch im Schreiben der Glaubenskongregation ein vergleichsweise moderater Ton zu hören. Die Ablehnung einer Segnung erfolgt mit der mittlerweile bekannten Begründung, dass die menschliche Sexualität auf die eheliche Gemeinschaft hin ausgelegt ist. Verbindungen, die diese nicht zum Ziel haben, können daher nicht gesegnet werden. Gleichzeitig wird allerdings fast entschuldigend hinzugefügt:

„Das Vorhandensein positiver Elemente – die in sich betrachtet dennoch zu schätzen und hervorzuheben sind – in solchen Beziehungen ist trotzdem nicht in der Lage, diese zu rechtfertigen und sie daher rechtmäßig zum Gegenstand einer kirchlichen Segnung zu machen, weil diese Elemente im Dienst einer Verbindung stehen, die nicht auf den Plan des Schöpfers hingeordnet ist.

Es ist meines Wissens das erste Mal, dass ein offizielles römisches Schreiben die „positiven Elemente“ (gemeint dürften z.B. gegenseitige Liebe und Treue sein) homosexueller Partnerschaften anerkennt. Damit weicht die Glaubenskongregation deutlich vom Duktus vergangener Veröffentlichungen ab, die im Ausleben der Homosexualität kein „Gut“ erkennen wollten. Insofern sind doch „neue Töne“ zu hören, auch wenn sie weite Teile der Katholiken Deutschlands nicht zufriedenstellen dürften und anderen Teilen bereits zu weit gehen.


[1] Eine Zusammenstellung von einigen Reaktionen: https://www.katholisch.de/artikel/29106-diese-stellungnahme-aus-rom-macht-mich-fassungslos

[2] https://www.katholisch.de/artikel/29119-mehr-als-1000-seelsorger-wollen-weiter-homosexuelle-segnen

[3] https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/homosexuellen-segnung-limburger-bischof-beruft-dekan-ab-a-573282.html

[4] Kongregation für die Glaubenslehre, Persona Humana – Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik, 29. Dezember 1975

[5] Kongregation für die Glaubenslehre, Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Seelsorge für Homosexuelle Personen, 1. Oktober 1986.

[6] Kongregation für die Glaubenslehre, Einige Anmerkungen bezüglich der Gesetzesvorschläge zur

Nicht-Diskriminierung homosexueller Personen (1992).

[7] Kongregation für die Glaubenslehre, Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen (2003).

[8] Sieh für eine ausführlichere Darstellung: https://sensusfidei.blog/2019/07/23/wie-kann-man-moral-begrunden-teil-2/

[9] Der Text zum Nachlesen: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20210222_responsum-dubium-unioni_ge.html

4 Kommentare zu „Ein Diskurs kippt: Die katholische Kirche und die Homosexualität

  1. Kennen Sie die Beiträge von David Berger auf Philosophia Perennis? Z.B. vom 15.03.2021 Vatikan verbietet … oder vom 16.03.2021 Gott ist abgemeldet … Es gibt unter den betroffenen homosexuellen Katholiken keine Einheitsmeinung. Man darf auch nicht Menschen oder Parteien, die da eine andere Meinung vertreten in die Nähe der Homophobie rücken, denn unter diesen Menschen (etwa Theologen in der Katholischen Kirche oder nicht-fundamentalistischen Gelehrten der islamischen Glaubensgemeinschaft) oder der Oppositionspartei, die da eine andere Meinung vertritt, sind ja selbst homosexuelle Menschen. Noch ein Wort zum Parteiprogramm, der Partei, die sie ansprechen, dieses ist Ergebnis von Mitgliederbefragungen. Zu vielen Punkten stehen sich ein konservativer bzw. ein Block, den ich als SPD unter Helmut Schmidt bezeichnen würde, und ein eher links-grüner Block gegenüber (daher auch die Entscheidung zum Mindestlohn oder gegen die grüne Gentechnik). Einige basisdemokratische Entscheidungen sind mit hauchdünner Mehrheit für die eine bzw. die andere Seite gefallen. Noch ein Wort zu den vermeintlich für homosexuelle Menschen Sprechenden, wie der CSD und die LGBTQ-Bewegung; diese grenzen aus und diffamieren ja selbst Homosexuelle, wenn diese ihrer ideologischen Agenda nicht folgen: hierzu bitte Thomas Heck auf seinem blog heckticker: „Schwulenhass im Islam …verschwiegen von Michael Müller“, ein Beitrag vom 17.Juli 2018, der auf den CSD Bezug nimmt. Und viele andere Beiträge zur LGBTQ-Bewegung. Das zentrale Thema, welches auch Christen nicht kalt lassen darf, ist, dass die Homophobie gerade nach Deutschland einwandert. Wenn auf Schulhöfen wieder gerufen wird: „Du schwule S…“, dann ist das neu, das irritiert Jugendliche wieder und verunsichert diese zutiefst. Das gab es viele lange Jahre auf deutschen Schulhöfen nicht mehr zu hören. Wir laufen hier gerade rückwärts ins Mittelalter und es wird tabuisiert. Tabus haben noch nie Probleme gelöst, wie das Thema „Homosexualität“ zeigt. Wir Christen müssen uns fragen, wo setzen wir Prioritäten und ist es nicht gerade die eine Partei, die sie erwähnen, die den richtigen Punkt trifft, indem sie mit Tabus bricht?
    Auch bei diesem Thema zeigt sich, wie nah die katholische Kirche in Deutschland, und nur in Deutschland!, vor einer Zerreißprobe bzw. der Spaltung steht (im Artikel, siehe oben erwähnt). Da hängt etwas am seidenen Faden.

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  2. Gleichgeschlechtliche Paare haben sicher Gottes Segen. Reicht das nicht? Haben wir nicht dringendere Probleme um uns herum? Die Homosexuellen-Organisation, die sie ansprechen, hat sich soweit radikalisiert und ist so aggressiv geworden, da kann man sich nur von distanzieren. Ich meine etwas anderes. Insbesondere ist mir dieser Satz in der muslimischen Glaubensgemeinschaft noch im Ohr: „Wir verfolgen keine Homosexuellen, aber wir halten dies nicht für normal.“ Solche Einstellungen gab es bei uns auch, etwa in den 50er Jahren. Und jetzt stellen Sie sich einen muslimischen Jugendlichen im Hier und Heute und Jetzt in der Schule vor, der gerade seine Sexualität entdeckt. Wie hin und hergerissen ist dieser Jugendliche zwischen dem, was er unter seinen Freunden sieht und dem, was er in seinem Elternhaus und seiner Glaubensgemeinschaft gesagt bekommt? Er steht orientierungslos zwischen zwei Welten. In diesem Zusammenhang halte ich dieses Interview für unbedingt sehenswert (30 Minuten): Im Dialog Michael Krons mit Ahmad Mansour, phoenix vom 16.09.16 YouTube, Auszug: „“Wenn Sexualität als etwas Sündhaftes, Schmerzhaftes, Schmutziges gesehen wird, bestimmt das das ganze Leben“, so der Psychologe Ahmad Mansour. Er sieht in der Unterdrückung von Sexualität einen der Schlüssel dafür, dass sich Menschen radikalisieren. …“ Dass, was Ahmad Mansour hier anspricht, passiert und hierauf sollten wir unseren Blick richten. Was aggressive Homosexuellen-Verbände politisch wünschen und wie sie versuchen, die Katholische Kirche vor sich her zu treiben, ist nicht der Rede wert.

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