Im Januar habe ich versucht, einen internationalen Führerschein zu beantragen. Das ist laut Homepage der KFZ-Stelle ganz einfach. Man kann sich das Formular für den Antrag herunterladen. Das habe ich gemacht. Auf dem Formular stand, dass ich zur Beantragung neben meinem Führerschein und einem Passfoto auch eine aktuelle Meldebescheinigung vorzulegen habe. Diese zu bekommen, war … Weiterlesen Ein besonderer Fall von Entbürokratisierung
Kategorie: Predigttext
Tod und Verklärung
Über das Evangelium von der Verklärung Christi habe ich schon oft gepredigt. Ich hatte den Eindruck, es in allen seinen Dimensionen schon beleuchtet zu haben.[1] Jetzt aber ist eine neue hinzugekommen. Ich war vor Kurzem zu einer Krankensalbung. Es war eine besondere Situation. Die Kranke lag bereits im Sterben, war aber bei vollem Bewusstsein. Wir … Weiterlesen Tod und Verklärung
Anweisungen an einen Unterteufel in Zeiten der Trockenheit
Fühlen Sie sich manchmal ausgelaugt und antriebslos? Hat das Leben für Sie an Geschmack verloren? Haben Sie den Eindruck, in Ihren Routinen und Ihrem Alltag gefangen zu sein, ohne, dass Sie dieser Alltag so richtig zufrieden macht? Dann erleben Sie in Ihrem Leben vielleicht gerade eine Zeit der Trockenheit. Diese Zeit wird bei geistlichen Schriftstellern … Weiterlesen Anweisungen an einen Unterteufel in Zeiten der Trockenheit
Von Hunden und Menschen [Reimpredigt]
In meiner Predigt geht es heut um echte, wahre Menschlichkeit. Das ist, kennt man das Predigtschema, ein oft zu find’nes Standardthema. Um heut auf Menschlichkeit zu sinnen, möcht’ doch ganz anders ich beginnen. Ich meine nämlich zu erkennen, dass wahres Mitgefühl zu nennen und Achtung, Zärtlichkeit und Liebe, nicht ist, was uns zum Menschen triebe. … Weiterlesen Von Hunden und Menschen [Reimpredigt]
Wer ruft?
Eines der Lieblingslieder von Papst Johannes Paul II. trug den Titel „Barka“. Es war ein polnisches geistliches Lied, das bei vielen Anlässen für und mit dem Papst gesungen wurde. Das Lied beginnt mit der Szene des Sonntagsevangeliums (Mk 1,14-20). Jesus ist am Ufer des Sees unterwegs und hält Ausschau. Er sieht die Fischer in ihren … Weiterlesen Wer ruft?
Der Himmel öffnet sich
Es dunkelte langsam und der Sternenhimmel erschien aus der Dämmerung heraus in voller Klarheit über uns. Der große Projektor drehte sich und wir sahen, wie sich die Himmelslichter bewegten. Im großen Saal des Planetariums in Hamburg lehnten wir uns in den Stühlen bequem zurück. Der Vortrag, zu dem wir gekommen waren hieß: „Der Stern von … Weiterlesen Der Himmel öffnet sich
Der kostbare Besitz [zu Weihnachten]
Vor zwei Wochen war ich noch im Dschungel. In der schwülen Hitze des südlichen Sommers zirpten die Grillen nachts im Gehölz, war der Morgen erfüllt von den Rufen fremder bunter Vögel. Der Wald, in dem sie leben, liegt in Missiones, im Nordosten Argentiniens, wo der Rio Iguazú und der Rio Paraná sich begegnen. Ich hatte … Weiterlesen Der kostbare Besitz [zu Weihnachten]
Der Heilige Rest
In diesem Jahr fällt das Fest Mariä Empfängnis mit dem Beginn des achttägigen jüdischen Chanukka-Fest zusammen. Zu diesem Fest wird ein achtarmiger Leuchter aufgestellt, auf dem an jedem Abend eine Kerze mehr angezündet wird. Die Kerzen erinnern an ein Ereignis der jüdischen Geschichte. Im 2. Jahrhundert v. Chr. lag das Land Israels im Schnittfeld zweier … Weiterlesen Der Heilige Rest
Der Messias und die Erwartung der gerechten Herrschaft [zum Christkönigsfest]
Das Christkönigsfest nimmt verschiedene Stränge der biblischen Tradition auf. Einer dieser Stränge ist tatsächlich ein sehr politischer. Es geht um die gerechte Herrschaft. Im Alten Testament wird in den Geschichts- und Prophetenbüchern immer wieder die Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Herrschaft artikuliert. Die Könige Israels konnten offenbar nur selten das Gefallen des Volkes finden. Man warf … Weiterlesen Der Messias und die Erwartung der gerechten Herrschaft [zum Christkönigsfest]
Der Verzweiflung entgegenwirken
Das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen (Mt 25,1-13) ist von den Kirchenkünstlern immer wieder dargestellt worden. Eine Darstellung findet sich z.B. an unserer St.-Marienkirche in Rehna. Die vielleicht berühmteste ist die am Nordportal des Magdeburger Doms. Dort stehen die 10 Frauen auf den Säulen vor dem Eingang in die Kirche, auf der … Weiterlesen Der Verzweiflung entgegenwirken
Gottes bunter Garten [zu Allerheiligen]
Normalerweise geben sich die Prediger am Allerheiligenfest berechtigterweise große Mühe, zu betonen, dass es sich bei der „Heiligkeit“ um eine gemeinsame Berufung aller Christen handelt. In der Messe von Allerheiligen werden die Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium gelesen. Sie verweisen auf das Wohlgefallen Gottes, das gerade die Bedrängten, Traurigen und Notleidenden erfahren. Ich möchte heute einmal … Weiterlesen Gottes bunter Garten [zu Allerheiligen]
Fruchtlose Diskussionen
Ich möchte einmal über ein Problem sprechen, dass mir zunehmend lästig ist. Es geht um die Frage, wie wir Dinge miteinander diskutieren. Es ist ein sehr lebenspraktisches Problem. Stellen wir uns einmal den folgenden Fall vor: Vier Freunde sind auf einer Urlaubsreise mit dem Auto unterwegs. Während des Urlaubs, kurz vor der Rückreise, hat das … Weiterlesen Fruchtlose Diskussionen
Raus aus den Schulden
Kennen Sie noch Peter Zwegat? Peter Zwegat wurde vor etwa 20 Jahren im Fernsehen bekannt. Er war der Hauptakteur in der RTL-Show “Raus aus den Schulden”. Darin ging es um Menschen, die die Kontrolle über ihre Finanzen verloren hatten. Es waren ganz unterschiedliche Fälle, die dort gezeigt wurden. Mal kamen Menschen vor, die einfach über … Weiterlesen Raus aus den Schulden
Gott sieht [Predigt zum ökumenischen Stadtgottesdienst]
„Ein Auge gibt´s, das alles sieht, auch, was in tiefster Nacht geschieht.“ Dieser Spruch sollte etwas über das Sehen Gottes aussagen. Er wird heute kaum noch verwendet. Er sollte eine Ermahnung, vielleicht sogar eine Drohung ausdrücken: „Nichts bleibt unbeobachtet.“ „Glaube nicht, dass du vor Gott etwas verbergen könntest.“ „Alles kommt ans Licht.“ In der Barockzeit … Weiterlesen Gott sieht [Predigt zum ökumenischen Stadtgottesdienst]
Ist da noch etwas auf dem Berg? [zum Fest der Verklärung des Herrn]
Am Karfreitag des Jahres 1520 starb in Rom Raffaello Sanzio da Urbino im Alter von 37 Jahren. Er war der am meisten verehrte Künstler seiner Zeit. Raffael wurde in seinem Atelier aufgebahrt. Am Kopfende stand sein letztes Gemälde, das gerade im Auftrag eines römischen Kardinals beendet hatte.[1] Raffaels letztes Gemälde zeigte die Verklärung Christi. In … Weiterlesen Ist da noch etwas auf dem Berg? [zum Fest der Verklärung des Herrn]














